BLOG

Gott ist… Hoffnung

Eine gewisse Zeit kommt mir nichts in den Sinn… dann aber kommt ein Gefühl, ein Bild, fast eine Art Schatten, der sich aus der Ferne ankündigt und immer grösser wird. Es ist ein Windhauch, der meine Gedanken durchwirbelt und mich in meinen Gedanken von mir selbst und meiner beschränkten Sicht wegträgt und in eine Weite führt. Nicht spektakulär, mit Feuerzungen oder grossen Visionen, in Donnergrollen oder Naturspektakeln. Sondern zart und leise, «sydefiin», wie wir im Berndeutschen sagen würden.
So wie dies die Hoffnung eben tut.

Zwischen Leben und Tod: die Klimakrise und die Kirche

Der Theologie und der Kirche wohnt die Kraft inne, das Leben zu verkünden und zu fördern, wie auch sich mit den todbringenden Mächten zu solidarisieren. Es wird nicht einfach werden, uns dieser Spannung zu stellen – uns ihr aber nicht zu stellen, bedeutet bereits unser Tod. 

Warum hast du mich verlassen?

In diesem Moment ist Jesus keiner, der Gottes Allmacht oder Fürsorge spürt. In diesem Moment am Kreuz ist er einer von uns. Von uns Klagenden, von uns Trauernden, von uns Unverständigen. Er ist ein Mensch und Menschen wissen, was es bedeutet sich so einsam und verlassen zu fühlen, dass nicht einmal mehr Gottes Anwesenheit gespürt werden kann.